Gold und Silber für Hamburger Damen bei Weltmeisterschaften in Kopenhagen

Der erste Wettkampftag der Weltmeisterschaften in Kopenhagen endete für die deutschen Parakanuten mit zwei Medaillen in der Startklasse Vl 1 Damen. Auf dem Bagsvaerd See fuhr Lillemor Köper souverän zum Sieg. Ihre Vereinskameradin vom Hamburger KC, Esther Bode, kam auf den zweiten Platz vor der Paddlerin aus Frankreich. Die guten Wetterbedingungen heute halfen den Athletinnen, die ihr Boot nur mit den Armen und Schultern paddeln können. Denn der Va´a ist für sie bei Wind schwierig zu steuern. „Das war richtig großes Kino.“ So der Bundestrainer André Brendel nach dem Rennen. „Beide Sportlerinnen haben sich richtig gut verkauft. Lillemor Köper zeigte gute Nerven, als sie ihr Boot am Start nochmal ausrichten musste. Auch wenn Esther Bode einige Bogenschläge machen musste, um ihr Boot in der Bahn zu halten, hat sie ihren zweiten Platz gut herausgefahren.“ Die 37-jährige Rollstuhlfahrerin sagt zu ihrem Erfolg: „Ich find es total cool. Es war ein echt gutes Rennen, am Start war ich super weggekommen."
„Besser Gold bei den Paralympics und Silber hier, als umgedreht.“ War der Kommentar von Edina Müller zum Gewinn der Silbermedaille in der Startklasse Kl 1 bei den Weltmeisterschaften in Kopenhagen. In einer Neuauflage des paralympischen Finales bezwang diesmal Maryna Mazhula aus der Ukraine die 38-jährige Hamburgerin. Katherine Wollerman aus Chile wurde wieder Dritte. Foto: Andre Brendel Text: Christel Schlisio
 
Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!
 

Hamburger Wildwasser-Kanuten gewinnen Deutsche Meistertitel im österreichischen Mölltal

Mit 2 Gold-, 4 Silber- und 5 Bronzemedaillen sammelten die Kanuten des Vereins für Wassersport Oberalster Hamburg viel Edelmetall und zeigten, dass sie zu den besten Rennmannschaften Deutschlands gehören. Dieser Erfolg liegt nicht zuletzt an der ausgezeichneten Betreuung der Sportler während und abseits der Wettkämpfe sowie vielen gemeinsamen Trainingsstunden auf der heimischen Alster.
Zwei Jahre ist es her, seitdem sich eine Auswahl der besten Wildwasser-Kanuten Norddeutschlands unter der Fahne des VfW Oberalster Hamburg als Renngemeinschaft Nord zusammenfanden, um die vereinten Kräfte für den Erfolg zu bündeln. Da aufgrund der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr keine nationalen Titelkämpfe ausgetragen wurden, waren die diesjährigen 66. Deutschen Meisterschaften die erste Gelegenheit für die Renngemeinschaft sich mit den besten Kanusportlern Deutschlands im Wildwasser zu messen. Die Wettkämpfe über die Sprint- und Classic-Distanzen fanden an vier Tagen auf der Kärntener Möll statt, die mit feinstem Wildwasser aufwartete. Zuvor hatten die Hamburger Sportler drei Tage auf dem Fluss trainiert, um die Streckenverhältnisse mit allen Wellen und Steinen kennen zu lernen. Zusammen genommen waren die Oberalster Sportler dieses Jahr so erfolgreich wie lange nicht mehr bei Deutschen Meisterschaften.
Deutscher Meister im Sprint Einzel der K1 Herren wurde Finn Hartstein, der damit den Kanurennsport-Olympiasieger Max Hoff schlug. Zudem wurde er zusammen mit seinen Teamkollegen Marcel Paufler und Tobias Zimmer Deutsche Meister mit der K1 Herrenmannschaft im Classic.
Deutscher Vizemeister bei den Masters D wurde Wolfgang Brick sowohl im Sprint als auch im Classic. Über die Langstrecke schrammte er so knapp wie nur irgendwie ging, also mit einer Hundertstelsekunde am Sieg vorbei. Artur Mietsch konnte sich bei den C1 Junioren den Vizetitel im Sprint sichern. Ebenfalls errangen Joscha Brüggemann und Paul Lukas Lüken den 2. Platz im CII Herren Sprint. Jeweils eine Bronzemedaille gewann Lasse Johannsen im Sprint- und Classicrennen der C1 Junioren, Finn Hartstein im Classic Einzel der K1 Herren. Auch bei den C2 Herren im Classic konnte sich Joscha Brüggemann & Paul-Lukas Lüken mit Bronze belohnen. Platz 3 im Kajak Damen, Sprint mit Meghan Jaedicke, Frederike Kulow, Constanze Feine (RG DKV, außer Wertung) rundete eine erfolgreiche Deutsche Meisterschaft für die Renngemeinschaft Nord ab.Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an die Betreuer Frank und Rosi!  Fotos: Maja Uphoff-Jaedicke

 

 

 

 

 

 

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