22. Intern. Elbefahrt

Am Freitag, den 22.07.2016, gegen 14:30 Uhr sind sie zu sehen: die Paddler der 22. Internationalen Elbefahrt. Gestartet am 4.7.2016 in Dezin/CZ erreichen sie nach rund 645 km auf der Elbe jetzt das Ziel Hamburg Allermöhe, 37 Paddler in 24 Kayaks plus 1 DLRG Begleitboot.
Etliche freiwillige Helfer und Helferinnen aus den Hamburger Kanu-Vereinen erwarten sie, packen mit an, helfen beim Aufladen der Boote auf Bootswagen, bieten Mineralwasser an, erklären, wo was zu finden ist.
 
Draußen vor dem „Ruheraum“ des Leistungszentrums gibt es Kaffee und Kuchen, wer mag kann sich von den Helferinnen der „Niederdeutschen Wanderpaddler“ mit einer Nackenmassage verwöhnen lassen. Schnell bildet sich hierfür eine Warteschlange.
Wir haben Glück mit dem Wetter, es ist heiß und schwül, aber die dunkle Wolkenfront ist vorbei gezogen, alle Zelte konnten trocken aufgebaut werden, und im Laufe des Nachmittags wird der Himmel immer klarer.
Nach der offiziellen Begrüßung der Teilnehmer durch Reinhard Ranke, Präsident des Hamburger Kanu-Verbands, und Wanderwartin Karin Hafke, dem Dank von Fahrtenleiter Harald Zeiler an die Fahrtenleiter der beteiligten Landesverbände, die Helfer und Helferinnen des DLRG und die Gastgeber, eröffnet Reinhard um 19 Uhr das Buffet. Aus Freude, die Paddler der Elbefahrt in diesem Jahr wieder in Hamburg begrüßen zu können, ist Essen und Trinken an diesem Abend für alle frei.
Für musikalische Unterhaltung sorgen drei Paddelkameraden und eine junge Paddlerin vom Kanusport Harburg, die „Lagerfeuermusiker“ mit Gesang und Gitarrenspiel. Es dauert nicht lange, bis sie ihr Publikum eingefangen haben. Alle freuen sich über die Musik, gehen mit, äußern Liederwünsche, singen mit, hören aber auch bei den leisen Tönen aufmerksam zu. Es wird getanzt und geschunkelt, alle erleben einen wunderbaren gemeinsamen Abend. Er klingt noch lange nach, nachdem die Band aufgehört hat, zu spielen, viele sitzen noch in der Sommernacht zusammen und unterhalten sich. 
Am nächsten Morgen nach einem gemeinsamen Frühstück fährt der Bus mit dem Bootsanhänger um 9:00 Uhr morgens zurück nach Dresden. Viele Paddler haben sich während der 3-wöchigen Fahrt kennen und schätzen gelernt, es gibt viele herzliche Umarmungen zum Abschied, und nicht wenige Teilnehmer hoffen, im nächsten Jahr wieder mitfahren zu können.
Wir Hamburger würden uns freuen, im nächsten Jahr bekannte Gesichter wieder zu sehen und auch weitere, neue Gäste willkommen zu heißen. Beim nächsten Mal auch gern mit etwas mehr Zeit, damit wir Hamburg wenigstens für einen ersten Eindruck zeigen können.

Erkundungstour

Verbandsfahrt 06.08.2016 Ausrichter Niederdeutsche Wanderpaddler
 
Wir starten um 10 Uhr vom NW Bootshaus Kaltehofe Hinterdeich 1 20539 Hamburg, Streckenlänge ca. 21 km. Das Paddelrevier umfasst die Kanäle von Rothenburgsort, Hammerbrook, Hafencity, Speicherstadt und die Elbe.
 
 
Unsere Paddeltour führt uns über die Billwerderbucht/Holzhafen zur Tiefstackschleuse, hier lassen wir uns zu den Bille Kanälen hoch schleusen. Die Tour geht weiter über die Bille zum Mittelkanal, vorbei an vielen kleinen Wochenendgrundstücken und Vereinen, die sich an den Ufern aufreihen. Motorboote liegen im Wasser. Der Mittelkanal ist am Ufer geprägt von vielen Kleingewerbebetrieben und Wohnungen, der Kanal endet am Hochwasserbassin. Hier ändert sich die Bebauung, moderne futuristische Bürohäuser stehen an den Ufern, im Wasser liegen moderne Hausboote, über das Wasser blickt man auf Rothenburgsort. Vom Hochwasserbassin biegen wir links in den Süd Kanal ein, auch hier liegen an den Ufern Kleingewerbe und Wohnungen, nachdem wir den Süd Kanal durchpaddelt haben, kommen wir in die Bille wo wir bei dem Wassersportverein Schwalbe eine Pause einlegen.
 
Nachdem wir uns gestärkt haben geht die Paddeltour auf der Bille weiter. Der Fluss/Kanal wird hier zur großen offenen Wasserfläche an den Ufern sieht man unterschiedlichste Gewerbebetriebe, auf dem Wasser liegen kleinere und größere Motoryachten. Beeindruckend ist auch der Blick auf die Skyline von Hamburg mit ihren Kirchtürmen.
Wir verlassen nun den großen offenen Teil der Bille, paddeln unter der Grünen Brücke durch und befinden uns nun wieder auf einem Fluss/Kanalstück der Bille. Geprägt wird dieses Teilstück der Bille durch einen Großen Sand und Kies Handelsbetrieb der mit Schuten seinen Nachschub bekommt. Des Weiteren liegt auch eine Fabrikanlage der Dr. Oetker Firmengruppe hier am Billelauf und wird über das Wasser mit Getreide versorgt.
Die Bille wird hier von drei großen Brücken, Verkehrsadern der Stadt Hamburg gekreuzt, bevor sie über die Brandshofer Schleuse in den Oberhafen/Elbe fließt.
Hier werden auch wir in den Oberhafen geschleust und befinden uns nun wieder auf Tiden – Gewässer
 
Wir paddeln bei ablaufendem Wasser, mit Blick auf die Skyline der Hamburger City über den Oberhafen und den Zollkanal vorbei an Zollmuseum, Miniarturwunderland und Nicoleifleet bis zur Kehrwiederspitze. An der Philharmonie vorbei zu den Magelanterrassen, umrunden die Schwimmpontons mit den vor Ort liegenden Schiffen und paddeln zurück zur Kehrwiederspitze und in den Kehrwiederkanal der Speicherstadt, wo jetzt wenn Wind und Tide stimmt auflaufendes Wasser sein sollte. Weiter geht es nun durch die Historische Speicherstadt bis zum Brooktorhafen. Hier können wir entscheiden wer über die kabbelige Elbe oder lieber über den ruhigen Zollkanal zum NW Bootshaus zurück paddeln möchte.
 
Die Paddelgruppe die über die Elbe zurück paddelt biegt nach rechts in den Magdeburgerhafen ein der hier in die Elbe mündet. Nun geht es elbaufwärts bis zu den Norderelbbrücken, weiter vorbei am Elbpark Entenwerder bis zum Sperrwerk Billwerder Bucht.
 
Die Paddelgruppe die über den Zollkanal zurück kommt erreicht die Elbe oberhalb der Norderelbbrücken, paddelt dann auch am Elbpark Entenwerder vorbei bis zum Sperrwerk Billwerder Bucht.
 
Das NW Bootshaus/Anlegestelle liegt kurz hinter dem Sperrwerk auf der rechten Seite. Das Anlanden muss mit größter Vorsicht passieren, denn bei auflaufendem Wasser steht eine starke Strömung auf die oberhalb unserer Anlegestelle liegenden Pontons und Motorboote, es besteht Gefahr einer Kenterung. Wenn die Anlegestelle belegt ist, in Flussmitte aufhalten und nacheinander gegen die Strömung einfahren.
 
Nachdem alle wieder an Land sind, können wir diese Paddeltour bei Grillwurst und Bier oder bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen.
 
Niederdeutsche Wanderpaddler
Wanderwart Horst Klinger
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
http://www.nw-hamburg.de

Kajak-Abenteuer mit Olaf Obsommer

(Live-kommentierter Filmvortrag) Der Extrempaddler und Filmemacher Olaf Obsommer ist am 24. Oktober zu Gast in Hamburg. In der Kajak-Welt ist Obsommer längst ein Star. Zunächst sorgte er als Sportler für Aufsehen.

Jetzt macht er sich mit seinen Reportagen von außergewöhnlichen Paddelrevieren einen Namen. Viele Filme waren auf deutschen Sendern zu sehen. Die Zuschauer erwarten Bilder von traumhaften Landschaften, paradiesischen Wildflüssen und atemberaubenden Aktionen mit den weltbesten Wildwasser-Fahrern. In seinen live-kommentierten Reportagen berichtet er in entspannter und humorvoller Atmosphäre über vollbrachte Heldentaten und den sportlichen und logistischen Weg dorthin. Im Rahmen der Vortragsreihe „Fernsichten“ und in Partnerschaft mit dem Hamburger-KanuVerband zeigt Olaf im Magazin-Filmkunsttheater drei Kurzfilme. In seinem Film „Bike2Boat“ berichtet Olaf von dem Abenteuer mit Fahrrad und Boot einmal quer durch die Alpen zu radeln bzw. zu fahren; das Boot im Fahrradanhänger. Vom Startpunkt in Cannes an der Côte d'Azur geht es durch die französischen Alpen hinüber nach Italien, durch das Piemont ins Schweizerische Tessin, weiter nach Graubünden, über die Grenze nach Österreich, das Inntal hinab, das Ötztal hinauf, übers Timmelsjoch nach Südtirol, von dort nach Osttirol, dann zur Soca nach Slowenien, um schließlich Venedig zu erreichen. 2.200 km „by fair means“. Anschließend dokumentiert er die europäische Erstbefahrung des „Grand Canyon of the Stikine“ im Norden Kanadas. Der Stikine gilt als einer der gefährlichsten, aber auch landschaftlich reizvollsten Wildwasserflüsse der Welt. Der 80 km lange Canyon des 640 km langen Flusses ist unberechenbar, uneinsichtig und meist auch nur schwer umtragbar. Es folgen Bilder von der Reise „Zu den Augen Gottes“. Ein Team aus zehn internationalen Kajakern kämpft sich 10 Tage lang über den legendären Saryjaz Strom in Kirgisien bis zur Grenze Chinas. Auch für Nichtpaddler ein unvergesslicher Abend.
 
 
Vorverkauf: Karten ab 14 Euro im Magazin-Filmkunsttheater, online über www.fernsichten.de oder an der Abendkasse
 
Foto: Jens Klatt

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